Wer nach vielen Jahren in eine kleinere Wohnung oder ins Heim zieht, nimmt nur einen Teil des Hausrats mit. Der Rest braucht einen Entscheid – und der fällt leichter in kleinen Schritten.
Beginnen Sie dort, wo wenig daran hängt: Keller, Estrich, Abstellkammer, Garage. Danach folgen Küche, Bad und Schlafzimmer. Wohnzimmer, Briefe und Fotoalben kommen zuletzt, wenn der Rest geordnet ist.
Jedes Stück landet in einer von vier Gruppen. Mitnehmen: nur, was im Grundriss der neuen Wohnung Platz hat. Weitergeben: an Kinder, Enkel, Freunde. Verkaufen oder spenden: gut erhaltene Möbel, Geschirr, Bücher. Entsorgen: alles andere. Farbige Klebepunkte machen die Gruppen für alle sichtbar, auch für das Team am Umzugstag.
Papiere brauchen eine eigene Kiste: Verträge, Policen, Steuerakten, Bankunterlagen. Sie reist mit Ihnen oder einer Vertrauensperson, wie Schmuck, Bargeld und die Medikamente der nächsten Tage.
Planen Sie für das Sortieren lieber mehrere kurze Tage ein als einen langen. Zwei bis drei Stunden am Stück reichen für einen Raum; danach sehen Sie, was geschafft ist, und planen den nächsten. Angehörige, die weiter weg wohnen, kommen für die grossen Entscheide dazu, etwa über Möbel und Familienstücke. Wer Hilfe möchte, bucht die Sortierhilfe: Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter geht mit Ihnen durch die Räume, Sie bestimmen das Tempo. Weitere Tipps zum Ausmisten stehen in unserem Ratgeber. Wie der Umzug selbst abläuft, von der Anfrage bis zum Einzug, zeigt Seniorenumzug planen. Die Übersicht aller Leistungen für den Umzug im Alter finden Sie unter Seniorenumzug.