Packen beginnt mit dem Aussortieren. Gehen Sie Raum für Raum vor und entscheiden Sie für jedes Stück: mitnehmen, weitergeben, verkaufen oder spenden, entsorgen. Möbel, die mitkommen, erhalten einen farbigen Punkt. Messen Sie dafür Bett, Sessel, Kommode und Tisch und vergleichen Sie die Masse mit dem Grundriss; was nicht passt, bekommt keinen Punkt. Was Sie für die Gemeinde als Sperrgut bereitstellen möchten, kostet je nach Gemeinde eine Marke oder Gebühr – oder Sie überlassen es unserer Räumung.
Woche um Woche: Zuerst Keller, Estrich und Abstellkammer, dann Bücher, Vitrinen und Saisonkleider. In der Woche vor dem Umzug folgen Geschirr und Vorräte. Am Vortag packen Sie Bad und Nachttisch.
Beschriften: Jeder Karton erhält den Zielraum und den Inhalt. Schwere Bücher kommen in kleine Kartons, leichte Wäsche in grosse. Für Kleider eignet sich die Kleiderbox.
Eigene Tasche: Verträge, Policen, Ausweise, Bankunterlagen, Schmuck, Bargeld und die Medikamente der nächsten Tage reisen mit Ihnen oder einer Vertrauensperson.
Nicht in Kartons: Farben, Lacke und Chemikalien bringen Sie zur Sammelstelle der Gemeinde, alte Medikamente in die Apotheke, Batterien an eine Verkaufsstelle.
Am Vortag: Kühlschrank leeren, Schlüssel für Wohnung, Keller und Briefkasten bereitlegen, Pflanzen und Lampen zusammenstellen.
Kiste für den ersten Abend: Bettwäsche, falls das neue Zuhause keine stellt, Hausschuhe, Brille, Ladegerät, Lieblingstasse und ein paar Fotos. Wie viele Kartons Sie brauchen, erklärt unser Ratgeber zu Umzugskartons; Tipps zum Ausmisten finden Sie ebenfalls dort.